Hörgeräte Zubehör

Hilfreiche Ergänzungen für jeden Bedarf

Hörgeräte und Hörimplantate ermöglichen zahllosen Menschen das Hören. Mehr noch: Sie geben Sicherheit, erhöhen die Lebensqualität und schützen vor weiteren Gesundheitsrisiken. Mit geeignetem Zubehör lässt sich der Nutzen von Hörsystemen sogar noch erhöhen. Zwar bietet nicht alles, was technisch möglich ist, jedem Anwender den gleichen Vorteil. Abhängig von den individuellen Bedürfnissen lohnt es sich aber für alle Hörsystemträger, sich darüber zu informieren, wie sie ihr Hörerlebnis durch technische Ergänzungen erweitern und ihren Alltag bereichern können.

Ein praktisches A-Z hilfreicher Zubehöroptionen finden Sie in unserem Beitrag Zubehör Tipps A-Z.

Sicherheit auch im Schlaf

Wie verhält es sich zum Beispiel in Situationen, in denen Hörsysteme nicht getragen werden, etwa beim Schlafen? Wie kann sichergestellt werden, dass üblicherweise akustisch vermittelte Signale – wie die Türklingel, der Wecker oder der Brandmelder – ohne Hörsysteme in den Ohren nicht sprichwörtlich überhört werden? Hier geben Lichtsignalanlagen zusätzliche Sicherheit.

Moderne Lichtsignalanlagen arbeiten als funkbasiertes Sender‐Empfänger-System. Sie benötigen grundsätzlich mindestens je einen Sender und einen Empfänger. Die unterschiedlichen Ereignisse wie Türklingeln, Telefonläuten, Brandalarm oder auch Babyrufen werden von den jeweiligen Sendern wahrgenommen. Die Empfänger verstärken durch Vibration, Lichtblitze und -signale und/oder mit zusätzlichen Tonsignalen diese wichtigen Informationen.

Mit einer mobilen Lichtsignalanlage haben Schwerhörige und auch normal Hörende die Möglichkeit, beispielsweise im Garten das Klingeln des Postboten an der Haustür wahrzunehmen – trotz einer erheblichen Entfernung.

Keine Gefahr bei Brandentwicklung

Rauchmelder sind mittlerweile fast überall Pflicht. Denn wie schnell können eine brennende Kerze, Glut oder eine heiße Herdplatte einen gefährlichen Zimmerbrand auslösen. Spezielle Rauchmelder warnen hörgeminderte Menschen selbst dann, wenn sie ihre Hörgeräte nicht tragen- zum Beispiel im Schlaf. Mittels Funk werden Signale vom Rauchmelder beispielsweise an einen speziellen Lichtblitzwecker geschickt, der einen extra lauten Signalton von sich gibt und helle Stroboskopblitze aussendet.

Ein solches Wecksignal kann nachts auch zuverlässig über ein vibrierendes Kissen erfolgen. Oder im Brandfall senden diese Anlagen ein Funksignal an alle Empfänger im Haushalt, meist wird hierbei ein Wecker als Empfänger genutzt.

Rauchmelder

Das ist lebensrettend, denn im Schlaf meldet unser Gehirn den Rauchgeruch nicht, wir werden nicht aktiviert und wach.

Auch im Berufsleben unterstützen Lichtsignalanlagen bei Schwerhörigkeit. Beispielsweise bei der Wartung von Maschinen und in Arbeitsumgebungen mit starken Lärmentwicklungen. Hier kommen meist mobile Lichtsignalanlagen zum Einsatz. Es gibt kompakte Versionen für die Tasche oder uhrenähnliche Lösungen, die man einfach am Handgelenk tragen kann. Oftmals profitieren auch normalhörende Kollegen von den zusätzlichen Informationen durch Lichtsignalanlagen.

Was zahlt die Krankenversicherung?

Menschen, die mit einem Hörverlust leben, können Anspruch auf Lichtsignalanlagen haben, beispielsweise wenn sie trotz Hörsystemen das Wohnungsklingeln oder auch den Rauchmelder nicht einwandfrei wahrnehmen. Im Vordergrund für die Entscheidung über eine Kostenübernahme steht die Gewährleistung einer eigenständigen Lebensführung oder Berufsausübung. Bei entsprechender Indikation durch den HNO‐Arzt können Kosten von vielen Lichtsignalanlagen und anderem erforderlichen Zubehör von den Krankenkassen erstattet werden.

Zubehör für mehr Konnektivität

Mehr Flexibilität bei der spontanen Anpassung Ihrer Hörsysteme an eine veränderte Hörsituation bieten Fernsteuerungs-Apps für das Smartphone: Auf einfache Weise lassen sich vordefinierte Hörprogramme auswählen – zum Beispiel für ein Gespräch in Gesellschaft oder in einer Umgebung mit hohem Hintergrundlärm. Per Fingerwisch können Sie mit einer solchen App ihre Hörgeräte intuitiv und ohne nachzudenken optimal auf Gruppengespräche, Musikhören oder Fernsehen einstellen. Auch das Telefonieren mit dem Smartphone wird durch eine maßgeschneiderte App für Hörgeräte-Träger deutlich einfacher – zum Beispiel, indem das Smartphone Ihre Hörgeräte per Bluetooth zur Sprachausgabe nutzt. Auf ähnliche Weise können Sie Ihre Hörsysteme in hochwertige,  kabellose Kopfhörer für Ihre Stereoanlage und den Fernseher verwandeln.

Außerdem besteht die Möglichkeit, ein ganz normales Festnetztelefon via Adapter zu einer komfortablen Freisprechanlage aufzuwerten. Dabei übermittelt der Adapter das Gespräch über einen Streamer direkt an Ihre Hörgeräte. Mehr Informationen zum Thema Konnektivität finden Sie hier.

für bessere Pflege

Spezielles Zubehör hilft Ihnen, die Lebensdauer Ihrer Hörgeräte zu verlängern und den Tragekomfort im Alltag optimal auszunutzen. So sorgen zum Beispiel Trockenboxen mit herausnehmbarer und leicht abwaschbarer Auflage für eine gründliche Trocknung und Entkeimung Ihrer Hörgeräte. Geräuschlos und stromsparend trocknen und desinfizieren sie Ihre Hörsysteme zuverlässig mithilfe von UV-Licht und Wärme und garantieren ein angenehm hygienisches Tragegefühl. Zudem beugt regelmäßige Trocknung einer möglichen Oxidation elektronischer Bauteile vor und verlängert somit die Lebensdauer der Hörgeräte. Mehr Informationen zur Pflege von Hörsystemen finden Sie hier.

für den Sport

Mit etwas Vorsicht ist nahezu jede moderat betriebene sportliche Betätigung auch mit modernen Hörsystemen problemlos möglich. Geht es einmal heftiger zur Sache oder steht man zum Beispiel beim Turnen Kopf, ist zu empfehlen, Hörsysteme mit sogenannten Sport-Clips fest hinter den Ohren zu fixieren. Sport-Clips erhalten Sie bei Ihrem Hörakustiker vor Ort.

Dass auch Träger von Cochlea-Implantaten ohne weiteres Sport treiben können, ist kein Geheimnis. Während das hinter dem Ohr unter der Haut sitzende Implantat dabei gut geschützt ist, gilt es den externen Audio-Prozessor (genau wie ein hinter dem Ohr getragenes Hörgerät) gegen Schweiß, Spritzwasser und Stöße zu schützen.

Dass auch Träger von Cochlea-Implantaten ohne weiteres Sport treiben können, ist kein Geheimnis. Während das hinter dem Ohr unter der Haut sitzende Implantat dabei gut geschützt ist, gilt es den externen Audio-Prozessor (genau wie ein hinter dem Ohr getragenes Hörgerät) gegen Schweiß, Spritzwasser und Stöße zu schützen. Viele Hersteller bieten eine Vielzahl an Zubehör für Cochlea-Implantate für einen aktiven Lebensstil an. Ein selbstklebender Silikonring, der als zusätzliche Magnethalterung zwischen Implantat und Prozessor einen maximalen Halt bietet, ein Activity-Ohrhaken oder ein Haar-Clip sind beispielhaftes Zubehör für Cochlea-Implantate. Auch Schwimmen und andere Wassersportarten sind mit Cochlea-Implantat problemlos möglich. Während früher dazu der Audioprozessor abgenommen werden musste, gibt es heute wasserdichte Systeme. Meist liegt dann eine Silikonschutzhülle über dem Audioprozessor, dem Sendespulenkabel und der Sendespule und deckt diese komplett ab.

Diese Angebote sind sowohl für Erwachsene als auch für Kinder erhältlich. Mehr Informationen zum Sport mit Cochlea-Implantaten finden Sie hier.

Am besten gleich das Original

Wie bei den meisten Hightech-Produkten empfiehlt es sich auch bei Hörsystemen, auf das eigens entwickelte Verbrauchszubehör der Hersteller zurückzugreifen. Das betrifft Batterien ebenso wie antibakterielle Cerumen-Filter, die Hörgeräte zuverlässig vor Ohrensekret schützen und die regelmäßig erneuert werden müssen. Originalware der Hersteller ist nicht zuletzt auch bei den unterschiedlichen Pflegeprodukten fast immer die beste Wahl.

Zubehör für besseren Schutz

Zwar sind Ohrstöpsel kein technisches Zubehörprodukt für Ihre Hörsysteme. Aber eine sinnvolle Ergänzung ist Gehörschutz allemal – vor allem, wenn er von einem Hörakustiker individuell gefertigt und angepasst wurde. Passgenau gefertigten Gehörschutz gibt es als Lärmschutz oder auch als Schwimmschutz, sogar völlig wasserdicht.

Gegen Lärm bieten Hörakustiker verschiedene Gehörschutz-Varianten an, die mithilfe von Filtern auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden. Gehörschutzfilter für Musiker können sowohl alle Töne gleichmäßig abdimmen als auch nur bestimmte Frequenzen herausfiltern. Sportler, wie etwa Biathleten oder Sportschützen, können sich zum Beispiel vor einem Knalltrauma oder einem durch einen Schuss hervorgerufenen Tinnitus schützen und dennoch die Sprache (etwa des Trainers) durch den Filter hören.

Lassen Sie sich von einem Hörakustiker in Ihrer Nähe zu technischem Zubehör für Hörsysteme und zu individuellem Gehörschutz beraten.

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