Frequenzen und Dezibel - Was wir hören | Ihr-Hörgerät.de Nutzerbewertungen:
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Frequenzen & Dezibel

Welche Lautstärken und Frequenzen wir hören

Unser Gehör unterscheidet hohe und tiefe Klänge. Es kann bis zu 7.000 verschiedene Tonhöhen auseinanderhalten, die je nach Anzahl der Schwingungen pro Sekunde in einer Schallwelle variieren. Die Tonhöhe wird auch als Frequenz bezeichnet und in der Einheit Hertz (Hz) gemessen. Wir hören allerdings nur Geräusche in einem gewissen Frequenzbereich. Dieser reicht in jungen Jahren von etwa 16 bis 20.000 Hz. Einige Tiere – Elefanten, Hunde und Fledermäuse – nehmen noch wesentlich tiefere und höhere Frequenzen wahr als das menschliche Gehör.

 Zwischen Hör- und Schmerzschwelle

Auch bei der Unterscheidung von laut und leise ist unser Gehör äußerst empfindlich. Die Lautstärke wird in Dezibel (dB) gemessen, wobei der leiseste wahrnehmbare Schall bei normalhörenden Menschen 0 dB entspricht (bei einem Ton von 2.000 Hz). Diesen unteren Grenzwert des gerade noch Hörbaren bezeichnet man als Hörschwelle. Verschiebt sich diese Schwelle, hört man schlechter, weil man leise Geräusche gar nicht mehr oder nicht mehr gut wahrnimmt. Daher wird Schwerhörigkeit auch oft als Hörschwellen-Verschiebung bezeichnet. Den oberen Grenzwert bezeichnet man als Schmerzschwelle. Das Frequenzband dazwischen ist die Hörfläche, also der Bereich, den wir problemlos und ohne Schmerzen wahrnehmen.

Frequenzen hören
Frequenzen hören - Gehörschutz durch Einstellung des Lautstärkepegels.

Gehörschutz jenseits der Schmerzgrenze

Es ist schwierig, diese „Schmerzgrenze“ allgemeingültig festzulegen. Denn zum einen ist das Schmerzempfinden individuell sehr unterschiedlich. Und zum anderen sind Untersuchungen der Schmerzschwelle für die Probanden unangenehm und können irreparable Hörschäden verursachen. In der Literatur werden hierfür Schalldruckwerte zwischen 120 und 140 dB angegeben. Das ist etwa so laut wie ein startendes Düsenflugzeug. Diese hohen Werte dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch schon geringere Lautstärkepegel über einen längeren Zeitraum dem Gehör schaden können. In der Arbeitswelt ist daher ab einem Dauerpegel von 85 dB, etwa beim Betrieb einer Fräsmaschine, ein Gehörschutz vorgeschrieben. Deshalb ist es notwendig, dass wir unser Gehör beispielsweise beim Tanzen in der Disco oder auf Rockkonzerten, wo die Musik oft zwischen 90 und 115 dB laut ist, schützen, damit diese Lautstärkepegel nicht ungefiltert auf unseren Ohren treffen.

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