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Erstattung

Wer trägt die Kosten für mein Hörgerät?

Der Hörgeräte-Markt in Deutschland bietet heute nahezu 2.000 unterschiedliche Modelle. Dank dieser Vielfalt steht für jeden Schwerhörigkeitsgrad und individuellen Komfortanspruch ein optimal passendes Gerät zur Verfügung. Selbstverständlich variieren die Preise je nach Ausstattung und Funktionsspektrum. Die gute Nachricht dabei ist, dass gesetzlich Versicherte seit 2013 einen deutlich höheren Festbetrag von ihrer Krankenkasse erhalten als zuvor.

Was ist ein Festbetrag?

Menschen, die ihre Hörfähigkeit optimieren wollen, erhalten bereits ohne eigene Zuzahlung moderne, leistungsfähige Hörgeräte .

Hörgeräte sind medizinische Hilfsmittel, die nur auf der Grundlage von Verträgen zwischen den Krankenkassen und Leistungserbringern oder deren Verbänden an Versicherte abgegeben werden dürfen. In diesen Verträgen werden die Einzelheiten der Versorgung konkretisiert.

Für Hilfsmittel, für die ein Festbetrag festgesetzt wurde, können in den Verträgen Preise höchstens bis zur Höhe des Festbetrags vereinbart werden. Festbeträge sind also Höchstbeträge und keine Fixpreise. Die tatsächlichen Vergütungen variieren je nach Vertrag der einzelnen Krankenkasse .

Kosten für mein Hörgerät

Seit dem Jahr 2013 beträgt der Festbetrag für ein Hörgerät 733,59 EUR (beziehungsweise 786,86 Euro für an Taubheit grenzende Schwerhörige).

Bei beidohriger (binauraler) Versorgung gilt für das zweite Gerät ein Abschlag von 20 Prozent.

 

Die Hörgeräteversorgung ist eine Sachleistung

Da Hörgeräte medizinische Hilfsmittel sind, werden diese als Sachleistung erbracht. Das heißt, die Leistung wird vom Leistungserbringer (dem Hörakustiker) direkt mit der Krankenkasse abgerechnet. Das Sachleistungsprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung stellt die Leistungen ohne finanzielle Vorleistungen der Versicherten sicher. Wurde ihm vom HNO-Arzt ein Hörgerät verordnet, hat der gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine zuzahlungsfreie Versorgung.

Hörgeräte, die für schwerhörige Versicherte – ausgenommen für an Taubheit grenzend Schwerhörige – abgegeben werden, verfügen bereits über folgende Funktionsmerkmale:

  • Digitaltechnik
  • Mehrkanaligkeit (mindestens vier Kanäle)
  • Rückkopplungs- und Störschallunterdrückung
  • Mindestens drei Hörprogramme – Verstärkungsleistung < 75 dB

 

Weitere Ausstattungsmerkmale wie Hörkomfort, Design, Funkanbindung und Ähnliches stellt Ihnen der Hörakustiker gerne vor. Diese sind gegen eine Aufzahlung erhältlich.

Die zuzahlungsfreie Versorgung umfasst zahlreiche Leistungen des Hörakustikers im Rahmen der individuellen Anpassung. Zudem hat der Hörgeräteträger während der durchschnittlich sechsjährigen Tragedauer der Geräte Anspruch auf eine umfassende Nachbetreuung durch den Hörakustiker.

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