Das Neugeborenen-Hörscreening | Ihr-Hörgerät.de

Das Neugeborenen-Hörscreening

Von Geburt an gut Hören

Kinder, die schlecht oder nichts hören, lernen nur schwer oder gar nicht sprechen. Deshalb gilt: Je früher Hörprobleme erkannt und behandelt werden, umso größer sind die Chancen für eine normale, gesunde Sprachentwicklung. Untersuchungen haben gezeigt, dass Hörstörungen – vor allem Schwerhörigkeit – im ersten Lebensjahr therapiert werden sollten, damit sich die Sprache altersgerecht entwickeln kann. Auslöser einer angeborenen Hörminderung können Infektionen wie Mumps oder Masern sowie Sauerstoffmangel während der Geburt oder Alkoholmissbrauch während der Schwangerschaft sein. Schwerhörigkeit kann aber auch vererbt werden.

Standard-Untersuchung in den ersten Lebenstagen

Da Babys und Kleinkinder allerdings noch nicht selbst mitteilen können, dass sie nichts hören, ist das Neugeborenen-Hörscreening eine Untersuchung, auf die jeder neue Erdenbürger in Deutschland Anspruch hat. Seit 2009 ist dieser Hörtest eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Das Screening wird üblicherweise in den ersten Lebenstagen durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Ein Kinderarzt untersucht über die Messung der otoakustischen Emissionen, ob das Innenohr funktionsfähig ist. Hierbei wird ein Sondenton ins Ohr gesendet, worauf ein funktionsfähiges Gehör mit einem zweiten Ton als Antwort reagiert. Die Untersuchung ist schmerzfrei und lässt sich sogar durchführen, wenn das Baby schläft.

Neugeborenen-Hörscreening
©Peter Himsel/Deutsche Kinderhilfe

Ist das Ergebnis des Hörscreenings auffällig oder nicht aussagekräftig, muss der Säugling noch einmal kontrolliert werden. Reste vom Fruchtwasser im Gehörgang können beispielsweise die Weiterleitung des Schalls beeinträchtigen. Sollte das erneute Testergebnis wieder auffällig sein, schließt sich eine sogenannte Hirnstammaudiometrie an. Damit werden die Nervenreaktionen untersucht, die bei der Verarbeitung von Hörreizen im Gehirn stattfinden.

Weitere Informationen zum frühkindlichen Hören und zum Neugeborenenhörscreening erhalten Sie hier.

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