Hörgeräte-Typen

Für jedes Problem die richtige Hörhilfe

Menschen mit Hörminderung steht mittlerweile eine große Vielzahl unterschiedlicher technischer Lösungen zur Verfügung, die ihnen ganz individuell dabei helfen, ihren Alltag zu meistern. Daher ist für die optimale Versorgung eines Hörverlusts die individuelle Beratung und Betreuung durch einen Hörakustiker unerlässlich. Die Spezialisten kennen alle verfügbaren Produkte und finden für jeden Wunsch, jede Anforderung und jede Anwendung die beste Lösung.

Analoge und digitale Hörgeräte

Grundsätzlich lassen sich Hörgeräte in zwei Grundtypen einteilen: analoge und digitale Hörgeräte. Die allermeisten im Gebrauch befindlichen Hörhilfen sind heute Digitalhörgeräte, da analoge Geräte – zumindest in Deutschland – nicht mehr hergestellt oder verkauft werden. Anders als analoge Geräte wandeln sie den Schall in ein digitales Signal um, das verändert werden kann. Hierfür verfügen sie über die Basiskomponenten Mikrofon, Verstärker und Empfänger, sowie über einen Miniatur-Computer, in dem verschiedene Hörprogramme und Konfigurationen einprogrammiert werden können. Sie bieten dadurch den Vorteil, in bestimmten Situationen, wie bei einem Gespräch in einer lauten Umgebung, automatisch spezielle Funktionen zu aktivieren, mit denen der Träger möglichst präzise (nur) das hört, was er hören soll und will. Zudem verfügen sie über die Möglichkeit, per Funkverbindung mit einem Smartphone oder einem Multimediasystem gekoppelt zu werden, sodass sie Telefonate, Musik oder Filme direkt in höherer Klangqualität in die Ohren transportieren. Analoggeräte hingegen verstärken den Schall nur und wandeln ihn in elektrische Signale um.

Knochenleitungshörgeräte

Darüber hinaus gibt es Speziallösungen, wie Knochenleitungshörgeräte. Diese Hörhilfen erzeugen Vibrationen und keinen Schall, so wie dies klassische Hörgeräte tun. Zudem werden sie nicht hinter oder im Ohrgetragen, sondern auf den Schädelknochen, der sich hinter dem Ohr befindet. So lässt sich die Vibration direkt ins Innenohrübertragen. Dieser Vorgang heißt Knochenleitung. Knochenleitungshörgeräte eignen sich für Patienten, deren Innenohr intakt ist, deren Außen- und/oder Mittelohr jedoch keine Schallübertragung zulassen. Knochenleitungshörgeräte sind in drei verschiedenen Varianten erhältlich:

Hörgeräte-Typen
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Brillen-Hörsysteme

Bei Brillen-Hörsystemen sind Mikrofon und Elektronik unauffällig im Brillenbügel integriert, dessen Ende hinter der Ohrmuschel auf dem Mastoid anliegt. Dabei handelt es sich um einen Teil des Schläfenbeins, der das Mittel- und Innenohr enthält. Diese Systeme eignen sich insbesondere für Menschen, die beruflich und privat eine eher unauffällige Lösung für ein Knochenleitungssystem schätzen.

Headset-Hörsysteme

Auch Headset-Hörsysteme liegen direkt hinter dem Ohr auf dem Mastoid auf. Da sich das Hörmodul an einem weitenverstellbaren Metallbügel befindet, lassen sich diese Hörsysteme leicht sowie einfach tragen und können jeder Kopfform angepasst werden.

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Junior-Knochenleitungs-Hörsysteme

Speziell für Kinder gibt es Junior-Knochenleitungs-Hörsysteme, die aus einem kleinen Gehäuse mit einem Knochenhörer bestehen. Diese Systeme sind klein, leicht und werden mit einem Stirnband fixiert und getragen. Daher sind sie für Kinder kaum spürbar und können sehr gut am Kopf platziert werden.

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