Was guten Klang ausmacht

Was guten Klang ausmacht

Tipps für gutes Hören vom Ton-Profi

Neben Tüfteln, Basteln und Ausprobieren ist Hören ein großer Teil der erfinderischen Arbeit von Toningenieur Marcus Kleinert. Ein gutes Gehör ist dazu Grundvoraussetzung. Deshalb trainiert er es nicht nur, er schützt es auch.

Bei der Entwicklung eines Lautsprechers steht immer ein angenehmer Klang im Vordergrund. Dass dieser gewährleistet ist, dafür sorgen Toningenieure wie Marcus Kleinert, Senior Manager Research & Development beim Lautsprecher-Hersteller Teufel. Er tüftelt und bastelt, damit die hochwertigen Wiedergabe-Systeme tonal ausgeglichen sind und alle Frequenzen mehr oder weniger gleich laut wiedergeben. Ansonsten empfinden wir den Klang zum Beispiel als Bass-lastig. Darüber hinaus spielt die Dynamik eine entscheidende Rolle. Denn ein Audiosystem sollte ein breites Spektrum wiedergeben – von ganz leisen Klängen bis hin zu einem lauten Getöse. „Leider ist heute das Meiste, was wir aus dem Fernseher oder bei aktuellen Pop- und Rockproduktionen hören, sehr einheitlich“, erzählt Marcus Kleinert. „Da empfinden wir es schon fast als störend, wenn Musik plötzlich sehr leise oder laut ist.“

 

Ohren verlernen gutes Hören

Diese Entwicklung hat großen Einfluss auf unsere Hörgewohnheiten. Denn besitzt die Musik permanent den gleichen Lautstärkepegel, gewöhnen sich unsere Ohren daran und wir verlernen, gut zu hören. „Wir sollten Musik bewusst genießen, nicht nur konsumieren“, fordert der Toningenieur. Stattdessen hören viele Menschen Musik über eine lange Dauer in zu hoher Lautstärke. „Ich sehe vor allem bei jungen Menschen die Gefahr, dass dadurch Hörschädigungen entstehen“, befürchtet Kleinert.

 

Das Gehör ist sein Kapital – und deshalb immer geschützt

Marcus Kleinert weiß, wovon er spricht, denn Hören ist ein überaus wichtiger Bestandteil seines Berufes. Während seiner Ausbildung zum Toningenieur hat er gelernt, richtig zu hören. „Es gibt sehr gute Lernprogramme, mit denen man sein Gehör nicht nur musikalisch nach Intervallen oder Instrumenten schult, sondern auch lernt, auf Frequenzen und Pegel zu achten“, erklärt Kleinert. „Mir hat das sehr viel Spaß gemacht und wenn man das nicht links liegen lässt, kann man sich diese Fähigkeit erhalten. Das kommt mir heute bei meiner Arbeit zugute, weil wir unsere Lautsprecher nicht nur nach Messergebnissen entwickeln, sondern mit unseren Produkten auch Emotionalität transportieren wollen.“ Da sein Gehör auch sein Kapital ist, trägt er selbst stets einen Gehörschutz, wenn er beispielsweise zu einem Konzert oder einem Motorradrennen geht. Denn egal, welches vielleicht lärmintensive Hobby Sie ausüben, vom Heimwerken über Musik bis hin zum Jagdsport, gibt es einen für den individuellen Gebrauch passenden Schutz für Ihr Gehör.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag „Ohren schützen, aber richtig“.

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