Reise in die Zukunft – Teil 2

Reise in die Zukunft – Teil 2

Konnektivität von Hörgeräten im Smart Home

Hörgeräte sind kleine Technikwunder, die immer mehr können. Im zweiten Teil unserer Serie zeigen wir Ihnen, wir Hörsysteme dank Konnektivität künftig unseren Alltag erleichtern.

Vom Smartphone über Fitness-Armbänder bis hin zu Smart Home Systemen, sorgt die Konnektivität von elektronischen Geräten für höhere Lebensqualität und verbessert oft auch unsere Sicherheit – auch Hörgeräten der Zukunft kommt hier eine immer größere Bedeutung zu.

Moderne Hörsysteme lassen sich mit Hilfe von Apps direkt über das Smartphone steuern. Dank künstlicher Intelligenz passen sie sich sogar automatisch an die akustische Umgebung an. Die Vernetzung per Bluetooth ermöglicht direkte Audio-Übertragungen vom Fernseher, Radio oder Smartphone über die Hörgeräte ins Ohr. Damit können Sie die Lautstärke des Fernsehers individuell einstellen, oder auch die Anweisungen des Navigationssystems direkt ins Ohr senden – ungestört von Motorgeräuschen. Die Vernetzung von per Bluetooth ermöglicht den Hörsystemen der Zukunft aber noch viel mehr als das.

Konnektivität von Hörgeräten im Smart Home

Durch die Konnektivität künftiger Hörsysteme sind der Anbindung ans Smart Home kaum Grenzen gesetzt. Möglich macht das die sogenannte IFTT-Technologie (If this, then that = wenn dies, dann das). Sie setzt einen Prozess in Gang, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt. Ist die Kaffeemaschine durchgelaufen, sendet sie ein Signal ans Hörsystem – diese Funktion lässt sich auf Waschmaschinen, Garagentore, Türklingeln und vieles mehr übertragen und individuell anpassen. So sind auch Erinnerungen des Terminkalenders und Echtzeit-Übersetzungsdienste direkt ins Hörgerät möglich. Forscher sind zudem überzeugt, dass virtuelle Sprachassistenten in Hörsystemen zum Einsatz kommen werden. Diese könnten etwa um eine Fokussierung auf eine bestimmte Person gebeten werden – zum Beispiel beim Restaurantbesuch mit dem Partner oder der Partnerin.

Hörsysteme für Sicherheit im Alter

Viele dieser Funktionen erscheinen auf den ersten Blick als nette Spielerei. In der Summe tragen Sie künftig allerdings dazu bei, dass Menschen im Alter länger und sicherer in den eigenen vier Wänden leben können. Hörsysteme erinnern etwa an die tägliche Medikamenteneinnahme und senden ein Notfallsignal ab, wenn der Hörgeräte-Träger stürzt und nicht mehr aufstehen kann. Durch die Erfassung der täglichen Bewegung und der Zeitdauer zwischenmenschlicher Kommunikation, kann die körperliche und mentale Fitness getrackt und verbessert werten. Durch die Auswertung von Vitalfunktionen werden Hörgeräte zum modernen Hilfsmittel für die Gesundheitsvorsorge. So können künftig Gehirnströme, Blutdruck, Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung erfasst und – nach Freigabe durch den Hörsystemnutzer – an den behandelnden Arzt übermittelt werden.

Wie Sie sehen, ist die Konnektivität moderner Hörgeräte weit mehr als ein Technik-Spielzeug. Die Lebensqualität der Nutzer kann dadurch nachhaltig gesteigert und Risiken im Alter gemindert werden.

Wie Hörgeräte dank künstlicher Intelligenz selbstständig dazulernen, lesen Sie im ersten Teil unserer Reise in die Zukunft von Hörsystemen.

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