„Ich und schwerhörig?!”

„Ich und schwerhörig?!”

Wenn sich Schwerhörigkeit in den Alltag einschleicht

Im Alltag wird man oft mit Situationen konfrontiert, in denen die Person gegenüber einen nicht direkt versteht. Bewusstes Ignorieren oder vielleicht doch ein verstecktes Problem?

Wem kommen diese Situationen bekannt vor?

Der Vater sitzt gemütlich vor dem Fernseher und lässt die Seele baumeln. Währenddessen läuft ein Fußballspiel seiner Lieblingsmannschaft im Fernsehen. Bei dem Versuch, ihn in ein Gespräch zu verwickeln, kommt leider keinerlei Reaktion. Scheint wohl, als sei der durchs Spielfeld rollende Ball interessanter. Erst nach einem Umherfuchteln vor seinem Gesicht und ausgiebigem Geseufze scheint der Vater endlich aufmerksam zu werden. Über das folgende „Hast du etwa was gesagt?“ kann man dann nur schmunzeln und gemeinsam lachen.

Ähnlich ist diese Situation: Man hat sich gerade gemütlich im Bett eingekuschelt, als plötzlich die Mutter aus dem Arbeitszimmer nach einem ruft. Jetzt das warme Bett zu verlassen erscheint auf gar keinen Fall als Option, weswegen man aus Bequemlichkeit einfach ein kurzes „Was gibt’s, Mama?“ zurückruft. Nun kann man vergebens auf eine weitere Antwort warten. „Sie hat mich bestimmt gehört und macht das jetzt nur mit Absicht“ ist der erste Gedanke, der einem hier in den Sinn kommt.

Oder nehmen wir mal an, Ihr Kind tobt gerade ausgelassen auf dem Spielplatz. Nach einiger Zeit möchten Sie gerne den Heimweg antreten und rufen nach ihrem Kind. Dieses reagiert aber gar nicht und es scheint fast so, als würden die Zurufe überhaupt nicht wahrgenommen werden. Stattdessen wird fröhlich an der nächsten Sandburg weitergebaut.

 

Wenn sich Schwerhörigkeit in den Alltag einschleicht

Auch wenn die oben genannten Beispiele auf den ersten Blick harmlos klingen, steckt doch oftmals ein ernsthaftes Problem dahinter. Natürlich könnte man an dieser Stelle behaupten, dass der Vater einfach zu gefesselt von dem Fußballspiel war, die Mutter einfach auf das persönliche Auftauchen statt auf einen faulen Zuruf hoffte, oder das Kind zu sehr auf die Sandburg fokussiert war. Doch oftmals handelt es sich hierbei nicht um ein bewusstes Ignorieren, sondern vielmehr um die ersten Anzeichen einer sich anschleichenden Hörminderung.

Dass sich Schwerhörigkeit meistens unbemerkt in den Alltag einschleicht, hat vor allem eine Ursache: Es ist nämlich ein überwiegend langsamer Prozess, der den meisten zunächst gar nicht auffällt. Es fängt an mit dem Aufdrehen der Lieblingsradiosendung oder des Lieblingshörbuches. Gefolgt von Missverständnissen in Gesprächen und der Aufforderung an das Gegenüber, lauter zu sprechen. Schließlich kriegen die Betroffenen oftmals nicht mit, dass sie überhaupt angesprochen werden. In den meisten Fällen ist es tatsächlich so, dass die Hörschwierigkeiten eher zuallererst vom Umfeld und erst später von der betroffenen Person selbst wahrgenommen werden. An dieser Stelle ist es sehr wichtig sensibel mit der Situation umzugehen und den Betroffenen einfühlsam auf das Problem aufmerksam zu machen.

 

Was tun, wenn das Gehör nachlässt?

Sollte man sich selbst nicht sicher sein, wie es um das eigene Gehör steht oder es jemanden in der Familie oder im Freundeskreis gibt, der wiederholt Probleme mit dem Gehör hat, sollte ein Hörtest auf in Betracht gezogen werden.

Seien Sie offen! Besuchen Sie einen HNO-Arzt, um dort Ihr Gehör untersuchen zu lassen. Gemeinsam mit Ihrem Hörakustiker können Sie dann im Anschluss eine Hörlösung finden, die am besten zu Ihnen passt. Denn je früher Sie Ihr Gehör testen lassen, desto früher kann Ihnen geholfen werden. Sie werden feststellen: Ein Hörgerät ist mehr als nur ein kleiner Helfer im Ohr – es steigert Ihre Lebensqualität.

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