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Fußballspielen mit Hörgeräten

Eine Hörhilfe kann Sie auch auf dem Platz nicht stoppen

Sie sind Hörgeräte-Träger und wollen sich sportlich betätigen? Kein Problem! Worauf Sie beim Sport achten müssen, erfahren Sie in unserer sportlichen Reihe. In dieser Folge dreht sich alles um den Lieblingssport der Deutschen: Fußball.

Von den Amateurligen bis zur Weltmeisterschaft: Fußball ist und bleibt die Volkssportart. Und das gilt nicht nur fürs Zuschauen. Vielleicht treten auch Sie gerne selbst gegen das runde Leder? Viele Träger von Hörgeräten sind sich jedoch unsicher, ob sie diese auch beim Kicken tragen können. Wie lauten hier die Empfehlungen?

„Hörgeräte sollten immer getragen werden, ab einem gewissen Grad der Hörminderung sind die Träger auch beim Sport darauf angewiesen“, rät Hörakustikermeister Andreas Bögl. „Nur dann lassen sich Zurufe oder Schiedsrichter-Anweisungen verstehen. Gerade bei Kontaktsportarten wie Fußball oder Eishockey besteht die Gefahr, dass die Otoplastik (Ohrstück) am Hörgerät zu Bruch geht. Das lässt sich jedoch durch spezielle Otoplastiken vermeiden.“

Das runde Leder erfreut jedes Alter
Das runde Leder erfreut jedes Alter

Bruchsichere Otoplastiken am Hörgerät sorgen für Sicherheit auf dem Platz

Die Hörgeräte bestehen in der Regel aus Nylon oder ähnlichem Kunststoff. Die Otoplastik sollte aus Silikon bestehen, was elastisch ist und bei Schlägen auf das Ohr nachgibt. Auch einen Fußball, der gegen das Ohr geschossen wird, halten sie aus. Bei Zweikämpfen oder wenn der Spieler fällt, kann das Hörgerät auch mal herausfallen. Dann besteht die Möglichkeit, spezielle Sondermodelle anzufertigen. Andreas Bögl hat beispielsweise für einen Kunden, der leidenschaftlich Eishockey spielt, ein spezielles Hörgerät entwickelt, das eine weiche Otoplastik aus Silikon mit einem relativ starren Push-Pull-Schlauch verbindet. Beide Bestandteile sind fest miteinander verklebt, so dass der Schlauch das Hörgerät festhält.

„Diese Lösung hat sich in der Praxis bewährt, dagegen fallen unserer Erfahrung nach Hörgeräte mit Halteschläuchen wie Huckies oder anderen Befestigungen leichter herunter“, berichtet Andreas Bögl. „Bei Im-Ohr-Hörgeräten ist darauf zu achten, dass sie möglichst tief in der Ohrmuschel sitzen und damit geschützt sind. Wer die Kosten für ein zweites Hörgeräte-Paar fürchtet, kann sich bei der Krankenkasse, dem Hörakustiker oder dem Sportverein nach Zuschussmöglichkeiten erkundigen.“

Möchten Sie bedenkenlos mit Ihren Hörhilfen auf den Platz treten, sollten Sie sich in jedem Fall mit einem Hörakustiker in Ihrer Nähe über die optimale individuelle Lösung beraten. Dann steht der sportlichen Betätigung mit Hörgeräten erst recht nichts im Wege!

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