Hörgerätebatterien - Kleine Kraftpakete | Ihr-Hörgerät.de Nutzerbewertungen:
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Hörgerätebatterien

Kleine Kraftpakete für das Ohr

Ohne elektrischen Strom funktioniert Ihr Hörgerät nicht. Batterien sind daher notwendig, sie liefern sozusagen den Treibstoff für gutes Hören. Batterien für Hörgeräte sind Mikrobatterien, die meist als Knopfzellen angeboten werden – entweder als Akku-Knopfzellen oder als übliche Einweg-Batterien. Zu den häufigsten Vertretern der letztgenannten Kategorie zählen die sogenannten Zink-Air- bzw. Zink-Luft-Batterien, die leicht am Aufdruck „ZA“ oder „ZL“ erkennbar sind.

Trotz ihrer Miniaturgröße sind Zink-Air-Batterien überraschend leistungsfähig. Deshalb verwenden die meisten Hörgeräte heute diesen Batterietyp. Ein großer Vorzug von Zink-Air-Knopfzellen: Sie stellen bis zum Schluss stabile Spannungswerte zur Verfügung. Bei neu gekauften Zink-Air-Batterien finden Sie am Pluspol eine kleine Schutzfolie, die dort kaum sichtbare Luftlöcher abdeckt. Entfernen Sie die Folie erst unmittelbar vor dem Einlegen in Ihr Hörgerät. Denn sie schützt die Batterie vor Austrocknung und trägt somit zu einer möglichst langen Lebensdauer bei. Bedenken Sie beim Kauf, dass Zink-Air-Batterien nicht unbegrenzt lagerfähig sind. Von Vorratskäufen ist daher abzuraten. Außerdem gut zu wissen: Anders als viele frühere Hörgerätebatterien enthalten moderne Zink-Air-Knopfzellen nur noch einen sehr geringen Quecksilberanteil.

Hörgerätebatterien

Auch Akkus möglich

Ebenfalls erhältlich sind Hörgeräte mit wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus, wie sie auch in Smartphones benutzt werden. Die Akkus können zum Beispiel über Nacht aufgeladen werden. So entfallen Wechsel und Entsorgung von Batterien. Die Entwicklung der Hersteller im Bereich der Energieversorgung schreiten zügig voran. Fragen Sie Ihren Hörakustiker danach!

Rot, Blau oder Gelb? Eine kleine Farbenlehre

Auf den ersten Blick verwirrend erscheint die Vielzahl der Größen- und Typ-Bezeichnungen für Hörgerätebatterien. Bei genauerem Hinsehen vereinfacht sich das Bild jedoch: Die meisten Hersteller kennzeichnen den jeweiligen Batterietyp mit einer Farbmarkierung auf der Schutzfolie oder der Verpackung: Blau steht für Batterien vom Typ 675, Orange für den Typ 13, Braun für 312, Gelb für 10 und Rot für den Typ 5. Rot markierte Batterien sind die kleinsten; sie eignen sich zum Beispiel für komplett in den Gehörgang eingeführte Hörgeräte.

Unabhängig von der Größe stellen alle Hörgerätebatterien eine Spannung von 1,4 Volt zur Verfügung. Bei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von circa 16 Stunden pro Tag beträgt die Lebensdauer einer gelb markierten Typ-10-Batterie rund fünf Tage. Bei braunen Batterien vom Typ 312 sind es im Schnitt sechs Tage und bei orangefarbenen Typ-13-Batterien sogar acht Tage. Es ist übrigens ein verbreiteter Irrtum, dass die Lagerung im Kühlschrank die Lebensdauer einer Hörgerätebatterie verlängert. Niedrige Temperaturen können im Gegenteil schaden – ebenso wie zu hohe: Stecken Sie deshalb ihre Reservebatterie niemals lose in die Hosentasche. Zumal dort außer Wärme auch Beschädigung durch den Kontakt mit anderen Metallen droht wie etwa einem Schlüsselbund. Für den Transport empfehlen sich stattdessen spezielle Boxen, die im Fachhandel erhältlich sind.

Bevor eine Batterie leer wird, warnt das Hörgerät seinen Träger durch ein akustisches Signal. Versäumen Sie es, die Batterie rechtzeitig auszutauschen, schaltet sich Ihr Hörgerät automatisch ab. Bitte werfen Sie verbrauchte Batterien nicht achtlos in den Hausmüll. In fast allen Supermärkten und Drogerien finden sich heute Rücknahmeboxen, bei denen eine sachgerechte Entsorgung gewährleistet ist.

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