„Mäuschen, piep einmal!“

„Mäuschen, piep einmal!“

Wie Sie spielerisch das Gehör Ihres Kindes trainieren können

Wenn Sie bewusstes Hinhören und aktives Zuhören Ihres Kindes fördern möchten, dann sind diese Spiele genau das Richtige!

In unserem Artikel „Spielend die Ohren entdecken“ haben wir erklärt, wieso es wichtig ist, das Gehör Ihres Kindes mit Wahrnehmungsspielen zu fördern. Bereits fünf Spiele haben wir Ihnen darin vorgestellt. In diesem Artikel möchten wir Ihnen fünf weitere Spiele rund um das Thema Hören näher bringen.

1: Oma will schlafen

Nicht nur der Titel klingt amüsant, sondern auch das Spiel selbst sorgt für Spaß! Ziel ist es, alltägliche Tätigkeiten so leise wie möglich zu erledigen. Wenn Sie zum Beispiel mit Ihrem Kind den Tisch decken oder gemeinsam ein Bauklotz-Haus bauen, sollten Sie sich eine schlafende Großmutter im Nebenzimmer vorstellen, die auf keinen Fall geweckt werden darf. Falls etwas schief geht und man doch mal zu laut ist, droht die Vorstellung einer griesgrämigen und verschlafenen Oma. Dieses Spiel ist besonders hilfreich, um festzustellen, wie laut oder leise Ihr Kind Geräusche wahrnimmt. Das bedeutet, Sie fördern damit die aktive Geräuschwahrnehmung.

2: Laut oder leise?

Es wird ein spezieller Gegenstand im Raum versteckt. Ihr Kind sucht nun den versteckten Gegenstand und wird durch Trommeln geleitet. Je näher sich Ihr Kind am Gegenstand befindet, umso lauter muss getrommelt werden. Im Umkehrschluss wird das Trommeln natürlich leiser, wenn sich Ihr Kind wieder vom Gegenstand entfernt. Sobald der Gegenstand gefunden ist, gibt es als Anerkennung einen ganz herzlichen Trommelwirbel. Genau wie bei dem Spiel zuvor lernt Ihr Kind auch hier, laute und leise Geräusche unterscheiden zu können.

3: Personen im Raum

Bei diesem Spiel sind mehrere Mitspieler gefragt. Ihr Kind sitzt mit verbundenen Augen in der Mitte des Raumes. Alle anderen Mitspieler verlassen zunächst den Raum. Daraufhin kommt eine bestimmte Anzahl der Mitspieler wieder in den Raum herein. Nun muss Ihr Kind anhand der Laufgeräusche ermitteln, wie viele Mitspieler sich gerade im Raum befinden. Dabei ist vor allem differenziertes Hinhören Ihres Kindes gefragt, denn es muss einzelne Geräusche und deren Richtung herausfiltern, um die genaue Anzahl der Mitspieler bestimmen zu können.

4: Hör genau hin

Wie der Name bereits verrät, soll dieses Spiel das bewusste Hinhören Ihres Kindes schulen. Ihr Kind schließt die Augen. Anschließend werden die unterschiedlichsten Geräusche erzeugt: Beispielsweise das Zerreißen von einem Stück Papier, das Trommeln auf einem Glas oder das Auspusten einer Kerze − Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Durch aktives Zuhören kann Ihr Kind nun raten, um welches Geräusch es sich handelt.

5: Mäuschen, piep einmal!

Zu guter Letzt: der Klassiker unter den Spielen rund ums Hören! Es sind wieder mehrere Mitspieler gefragt, die sich in einem Kreis zusammensetzen. Ihrem Kind werden die Augen verbunden. Anschließend läuft Ihr Kind einmal um den Kreis, tippt dabei eine beliebige Person an und fordert diese mit den Worten „Mäuschen, piep einmal!“ auf, einen Piepton von sich zu geben. Nun muss geraten werden, wer die piepende Person sein könnte. Wird richtig geraten, darf gewechselt werden. Damit das Spiel nicht langweilig wird, kann der Piepende auch seine Stimme verstellen. So trainiert „Mäuschen, piep einmal“ spielerisch differenziertes Hinhören und die auditive Wahrnehmung.

Sollten Sie feststellen, dass Ihr Kind weniger gut hört als erwartet, ist der HNO-Arzt die erste Anlaufstelle. Sie werden sehen: Dank modernster Technik und Forschung gibt es viele Möglichkeiten, einen Hörverlust auszugleichen und eine völlig normale Hörleistung zu erzielen.

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