Zuhören geht einfach immer

Zuhören geht einfach immer

Warum Podcasts immer populärer werden

Ob Comedy, Lifestyle, Politik oder True Crime: Bei Podcasts finden sich alle Themen, die das Ohr begehren und das in großer Vielfalt! Doch was steckt eigentlich hinter den Audiobeiträgen?  

Das ist doch nur Radio im Internet…

Falsch gedacht! Zwar existieren bereits Radio- und Fernsehsendungen als Podcast, jedoch verfügen klassische Podcasts über einen entscheidenden Unterschied gegenüber den herkömmlichen Medien: Sie sind auf Abruf verfügbar. Somit ist man als Hörer komplett frei von der Einschränkung einer Sendezeit und kann die Podcastfolgen je nach Lust und Laune anhören und sogar herunterladen.

Im Übrigen setzt sich der Begriff Podcast aus dem Begriff iPod von Apple und dem englischen Wort Broadcast, zu deutsch Rundfunk, zusammen.

Von der Nische zum Trend

Früher bekannt als „Audioblogging“ findet der Podcast seinen Ursprung Anfang der 2000er Jahre. Was damals eher noch belächelt wurde, ist heutzutage kaum noch aus dem Alltag vieler wegzudenken, denn jeder dritte Deutsche lauscht regelmäßig den aufgenommenen Monologen oder auch Dialogen.

Doch was macht sie so attraktiv für uns? Die Antwort liegt den meisten wohl gerade auf der Hand… das Smartphone! Durch die Digitalisierung ist es denkbar einfach an Inhalte aus dem Internet zu gelangen und dies auch unterwegs. Sei es auf dem Weg zur Arbeit, beim Putzen, beim Sport machen oder auch bei einem gemütlichen Kochabend: Podcasts sind ein wahrer Alltagsbegleiter. Dies funktioniert vor allem dadurch, dass Zuhören eine passive Tätigkeit ist. Im Gegensatz zu Social Media müssen die Hörer von Podcasts sich nicht gezielt die Zeit nehmen, um auf den Bildschirm zu schauen, sondern können nebenbei ihre Aufmerksamkeit zusätzlich noch anderen Dingen widmen.

Abwechslungsreicher Hörspaß

Was Inhalt, Länge und Gestaltung des Podcasts angeht, sind die Möglichkeiten grenzenlos. Dies ist gerade das Schöne an dem Medium, denn jeder kann sich Gehör verschaffen. Ganz egal, welches Alter, Geschlecht, Herkunft oder auch Interessensfeld: Die Podcaster können sich individuell verwirklichen und sich selbst dazu entschließen, wie sie sich präsentieren möchten. Hiermit wird definiert, wie die Hörer den Podcast auffassen. Was gerne außer Acht gelassen wird: Heutzutage findet sich für jedes noch so unscheinbare Thema eine Zielgruppe! Das Spektrum reicht von umfassend recherchierten Kriminalfällen in einem True Crime Podcast bis hin zu ungezwungener Improvisation in einem Lifestyle Podcast über Beziehungen.

Informationen, Intimität & Intensität

Die Stimme einer Person transportiert Emotionen und erzeugt ein gewisses Vertrauen. Im Gegensatz zu unseren Augen, sind unsere Ohren um einiges sensibler und lassen sich nicht so leicht in die Irre führen. So können wir mit unserem Hörsinn Gefühle und Absichten des Sprechers verlässlicher einschätzen und besser zuordnen. Dem zugrunde liegt, dass Ungeborene bereits im Mutterleib Umgebungsgeräusche, Tonhöhen und Sprachrhythmen wahrnehmen können. Dementsprechend werden Menschen schon früh durch Klang beeinflusst und messen diesem eine hohe Wichtigkeit bei.

Unser ausgeprägter Hörsinn hat vor allem zur Folge, dass wir Geräusche oder eben Stimmen mit Kopfhörern viel intensiver wahrnehmen. Was vorher zu einem Hintergrundgeräusch zählte, wird nach dem Einstöpseln zu einem wahren Erlebnis. Hinzu kommt die persönliche Bindung zu dem Podcaster, denn eine sympathische Stimme sorgt automatisch für Emotionen sowie Vertrauen und kann unsere Wahrnehmung lenken. Dies führt sogar so weit, dass einige Zuhörer das Gefühl bekommen den Podcaster persönlich zu kennen und als Freund ansehen.

Die persönliche Ansprache in Podcasts führt nicht nur letztlich zu einem Gefühl von Nähe, sondern sorgt auch dafür, dass die Zuhörer diesen Glaubwürdigkeit schenken.

Einfach mal abschalten

Zur heutigen Zeit verbringen wir immer mehr Zeit hinter Bildschirmen. Einige trauen sich sicher noch nicht einmal zu prüfen, wie lange genau. Das gesteigerte Bewusstsein für die Bildschirmzeit sorgt dafür, dass wir davon absehen weiterhin auf unsere Displays zu schauen. Hier sind Podcasts eine willkommene Abwechslung und helfen beim Runterkommen. Also heißt es nun: Einstöpseln und Lauschen statt Ausstöpseln und gucken. Bekommen sie hierbei jedoch das Gefühl, dass Sie die Lautstärke Ihrer Kopfhörer des Öfteren aufdrehen müssen? Sobald Sie merken, dass sich Ihr Hörverstehen ändert, sollten Sie nicht zögern einen Hörakustiker in Ihrer Nähe aufzusuchen! Dieser kann Ihr Gehör testen und Ihnen ein passendes Hörsystem für Ihre Bedürfnisse empfehlen.

Falls Sie sich für das Thema Hören und Hörsysteme interessieren, jedoch auch mal in einen Podcast reinhorchen möchten, existiert übrigens bereits ein Podcast namens „Hören & Technik“, der zum Thema Hören, Hörgesundheit und Technologie informiert!

Zusätzlich ist es wichtig, dass Sie Ihr Gehör regelmäßig beim Hörakustiker prüfen lassen. Unser Gehör ist einer unserer wichtigsten Sinne, denn intaktes Hören bedeutet, mit Menschen zusammen zu sein. Da der Mensch ein soziales Wesen ist, vermindert ein fehlendes Hörverständnis enorm unsere Lebensqualität. Zudem kann ein unbehandelter Hörverlust weitere gesundheitliche Folgen haben, wie zum Beispiel Demenz und Depression. Aus diesem Grund sollten Sie nicht zu lange zögern, wenn sich ihr Hörverstehen verändert.

 

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