Für ein aktiveres Sozialleben

Für ein aktiveres Sozialleben

Viele Hörgeräteträger hätten rückblickend früher gehandelt

Hörgeräteträger berichten von besserem sozialen Austausch und mehr Selbstständigkeit. Warum tragen viele Menschen mit Hörminderung trotzdem keine Hörgeräte?

Bei der Versorgung mit Hörgeräten ist in Deutschland noch Luft nach oben: 36,9 Prozent der Menschen mit einer Hörminderung tragen hierzulande Hörsysteme. Dabei gibt es keinen Grund, auf die kleinen Alltagshelfer zu verzichten – sagen zumindest die Hörgeräteträger. 60 Prozent von ihnen bereuen es im Nachhinein, sich nicht früher für Hörgeräte entschieden zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt die kürzlich erschienene EuroTrak-Studie 2018, durchgeführt im Auftrag der European Hearing Instrument Manufacturers Association (EHIMA).

Als Gründe für den Wunsch, sich früher mit Hörgeräten befasst zu haben, nennen fast zwei Drittel (72 Prozent) aller Befragten ein besseres soziales Leben. Etwas mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer (52 Prozent) geben eine bessere mentale und emotionale Verfassung an. 19 Prozent sind dank ihrer modernen Hörgeräte leistungsfähiger im Job, 15 Prozent fühlen sich in den Abendstunden nicht so müde.

Handeln wenn das Gehör nachlässt!

Eine TNS-Studie im Auftrag des www.bvhi.org zum Welttag des Hörens 2018 kam zu ähnlichen Ergebnissen: 89 Prozent der Befragten gaben an, dass Hörgeräte die Lebensqualität steigern. Denn es fällt Menschen mit einer behandelten Hörminderung nicht nur deutlich leichter, Gesprächen zu folgen, sie nehmen auch aktiver am Leben teil. So können sie sich wieder ausgiebiger mit den Enkelkindern beschäftigen, ins Kino oder Theater gehen oder sich in gemütlicher Runde im Cafe treffen. Aber auch die kleinen schönen Geräusche wie das Zwitschern der Vögel oder das Rauschen des Meeres zu hören, trägt zur Steigerung der Lebensqualität bei.

Liegt es am Geld? Das muss nicht sein!

Eines belegt die aktuelle EHIMA-Umfrage aber auch: Viele Schwerhörige sind nicht ausreichend darüber informiert, welche Zuschüsse sie im Falle einer Hörgeräteversorgung in Anspruch nehmen können. Demnach sagt fast die Hälfte (47 Prozent) aller Befragten mit einer verminderten Hörleistung, die noch keine Hörsysteme besitzen, dass sie nichts über eine mögliche Kostenbeteiligung von Dritten – darunter Krankenkassen – wissen. Denn für die meisten Hörgeräte gibt es einen Zuschuss oder gar eine vollständige Finanzierung. Mehr über die Kostenübernahme durch Krankenkassen erfahren Sie auch hier.

Sie vermuten bei sich eine Hörminderung, sind sich aber nicht sicher? Mit unseren Online-Hörtests können Sie Ihr Gehör im ersten Schritt auf die Probe stellen und herausfinden, ob Sie zum HNO-Arzt oder Hörakustiker gehen sollten.

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