Ach, so hört sich das an!

Ach, so hört sich das an!

Wie Schäden im Mittel- und Innenohr klingen

Hörminderungen haben ihre Ursache im Ohr, das ist klar. Aber wo genau? Je nachdem, ob sich die Schwerhörigkeit auf Schäden im Innen- oder Mittelohr zurückführen lässt, klingt unsere Umgebung anders. Mit unseren Hörbeispielen können Sie selbst erleben, wie sich das anhört.

Hören ist Lebensqualität. Dass wir hören können, ist für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit. Stress, Lärm oder das Älterwerden ziehen aber – auch schon in jungen Jahren – unser Gehör in Mitleidenschaft. Hören wir nicht mehr so gut, kann die Ursache dafür im Mittel- oder Innenohr liegen. Je nachdem unterscheidet sich die Art der Schwerhörigkeit. In unseren Hörbeispielen aus dem Radiotatort „Ende der Schonzeit“ von Hugo Rendler können Sie mit eigenen Ohren erleben, wie sich eingeschränktes Hören anhört!

Wenn das Innenohr Schaden genommen hat

Mit dem Alter lässt die natürliche Leistungsfähigkeit unserer Ohren nach, die sogenannte Altersschwerhörigkeit setzt ab dem 50. Lebensjahr ein. Dabei handelt es sich um eine Hörstörung im Innenohr, genauer: um eine Schallempfindungsschwerhörigkeit. Auch akute Lärmschäden wie ein Knalltrauma oder ein Hörsturz sowie Folgen einer Infektion können dem Innenohr schaden. Diese Schwerhörigkeit äußert sich vor allem in einem eingeschränkten Sprachverständnis. Typischerweise werden dabei zunächst die höheren Töne nicht mehr wahrgenommen. Und das hört sich dann so an:

Mit eigenen Ohren hören, wie wir nicht hören möchten
Mit eigenen Ohren hören, wie wir nicht hören möchten

Wenn das Mittelohr den Schall nicht mehr leitet

Wenn dagegen eine Mittelohrschwerhörigkeit vorliegt, spricht man von einer Schallleitungsschwerhörigkeit. Die Gehörknöchelkette im Mittelohr ist dafür zuständig, die Schallwellen vom Trommelfell weiterzuleiten. Kommt es hier zu einer Störung, entsteht eine Mittelohrschwerhörigkeit. Die Ursachen dafür sind vielfältig und reichen von Trommelfellschäden bis hin zu akuten oder chronischen Mittelohrentzündungen. Dabei wird alles Gesagte und Geräusche nur noch verschwommen ins Ohr weitergeleitet – das klingt dann so:

Je nachdem, um welche Schwerhörigkeit es sich handelt, nehmen Betroffene ihre Umgebung unterschiedlich wahr. Und so klingt das Ganze, wenn Ihr Gehör noch wunderbar funktioniert. Hören Sie den Unterschied?

Haben Sie schon das Gefühl, bestimmte Geräusche nicht mehr richtig zu hören? Über unseren Online-Hörtest können Sie erfahren, wie es um Ihre Hörsituation steht. Auf unserer Plattform finden Sie dann auch gleich den richtigen Ansprechpartner: über unsere HNO-Arztsuche oder die Akustikersuche.

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