Aktuelles: Demenz: Auch das Ohr vergisst | Ihr-Hörgerät.de

Auch das Ohr vergisst

Unbehandelte Hörminderungen beeinträchtigen die geistigen Fähigkeiten

Im Alter nicht mehr richtig hören, ist weit verbreitet. Das sollte jedoch nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Unbehandelte Altersschwerhörigkeit kann Auswirkungen auf die Gesundheit und die kognitiven Fähigkeiten haben.

Die am weitesten verbreitete Art der Hörminderung ist die Altersschwerhörigkeit. Stellt man im Alter fest, dass das Gehör nicht mehr richtig funktioniert, ist man damit nicht allein. Weltweit leiden laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) 360 Mio. Menschen an einer Hörminderung, allein ein Drittel davon ist älter als 65. Dabei erhält gerade im Alter gutes Hören die Lebensqualität – mit den Enkelkindern spielen, auf Reisen gehen, sich mit Freunden und Bekannten unterhalten. Daher ist es wichtig, sich rechtzeitig um seine Ohren und eine mögliche Behandlung zu kümmern. Denn wenn das Gehirn über längere Zeit hinweg bestimmte Höreindrücke nicht mehr empfängt, verlernt es, sie zu bearbeiten. Man könnte auch sagen, das Ohr vergisst.

Hörverlust als Risiko für Ihre Gesundheit

Schlechtes Hören im Alter beschleunigt die Abnahme der geistigen Fähigkeiten und kann die Gesundheit beeinträchtigen – wenn eine nachhaltige Behandlung ausbleibt.

Unser Gehör ist ein Stück Lebensqualität
Unser Gehör ist ein Stück Lebensqualität

So haben britische Wissenschaftler neun Risikofaktoren für verschiedene Demenz-Krankheiten untersucht. Hörverlust bei Menschen mittleren Alters ist demnach für rund neun Prozent des Risikos verantwortlich. Damit hat der Hörverlust den stärksten Einfluss. Es folgen mangelnde Bildung, Rauchen, Depressionen, zu wenig Sport und soziale Isolation. Tatsächlich verändert sich bei den meisten Menschen das Gehör schon ab einem Alter von etwa 40 Jahren. Die Empfindlichkeit für Schall, vor allem bei hohen Tönen, nimmt dann als erstes ab.

Neben dem Alter ist Lärm eine der häufigsten Ursache für Schwerhörigkeit. Dass auch eine hohe Lärmbelastung das Risiko für eine Erkrankung an Demenz erhöht, beweist eine Studie in der kanadischen Provinz Ontario. Für Menschen, deren Wohnung höchstens 50 Meter von einer Straße mit hohem Verkehrsaufkommen entfernt war, stieg das Risiko innerhalb von elf Jahren um sieben Prozent im Vergleich zu Mitmenschen in ruhigeren Gegenden.

Keine Angst vor Hörgeräten

Trotz möglicher Risiken scheuen immer noch viele Menschen davor zurück, sich ihre Hörminderung einzugestehen und behandeln zu lassen. Dabei ist eine kein Grund, sich unwohl zu fühlen. Wer heute Hörgeräte trägt, nutzt wahre Technikwunder. Die modernen Hörsysteme stellen nicht nur das Hörerlebnis wieder her, sie steigern auch die Lebensqualität des Trägers sowie das persönliche und gesundheitliche Wohlbefinden erheblich.

Sie bemerken schon erste Anzeichen, dass Sie schlechter hören als früher? Dann ist es höchste Zeit, einen Hörakustiker oder einen HNO-Arzt aufzusuchen. Und wenn Sie sich nicht sicher sind? Dann machen Sie einfach unseren Online-Hörtest direkt hier auf der Plattform.

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