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Hyperakusis: Wenn alles zu laut ist

Geräuschüberempfindlichkeit lässt Leises viel zu laut erscheinen

Jeder empfindet Lärm irgendwann als lästig. Für Menschen, die an einer Geräuschüberempfindlichkeit leiden, können jedoch schon ganz normale Alltagsgeräusche unangenehm sein. Mit Hilfe von Therapien und moderner Hörtechnologie kann diese akustische Störung behandelt werden.

Ein platzender Luftballon, der Presslufthammer auf der Baustelle vor dem Fenster, die Sirene des Feuerwehrautos: Die meisten Menschen hören hin und wieder Geräusche, die ihnen zu laut sind und vor denen sie sich instinktiv schützen – indem sie die Fenster schließen, sich die Ohren zuhalten, sich abwenden. Betroffene, die unter der sogenannten Hyperakusis – Geräuschüberempfindlichkeit – leiden, empfinden bereits leise oder normal laute Geräusche als unangenehm. Grund hierfür ist eine niedrigere Unbehaglichkeitsschwelle, die dafür verantwortlich ist, dass für geräuschüberempfindliche Menschen schon Geräusche von 50 bis 80 Dezibel – etwa das Telefonklingeln oder das Rufen eines Kindes – zur Qual werden.

Hyperakusis: Ursachen und Auswirkungen

Die genaue Ursache dieser Erkrankung ist bislang unbekannt. Forscher vermuten, dass bei Betroffenen die Verarbeitung der Hörsignale im Gehirn gestört ist, sodass sie – anders als normal Hörende – unwichtige Geräusche nicht herausfiltern und ignorieren können. Die Hyperakusis kann als Begleiterscheinung einer Erkrankung wie Migräne, eines Schädel-Hirn-Traumas oder Tinnitus, aber auch als alleinstehendes Krankheitsbild auftreten. Auch seelische Erkrankungen können Auslöser einer Überempfindlichkeit sein, die sich gesundheitlich in innerer Unruhe bis hin zu Herzrasen, Schweißausbrücken, Verspannungen und Bluthochdruck äußern kann.

Behandlung der Geräuschüberempfindlichkeit

Der erste Schritt ist ein Hörtest und eine Untersuchung eines HNO-Arztes, der die Hyperakusis feststellen kann. Wichtig ist bei dieser Untersuchung, mögliche Auslöser einzugrenzen, damit die Überempfindlichkeit behandelt werden kann. Zusätzlich hilft den Patienten oft ein sogenannter Noiser, der auch zur Behandlung von Ohrgeräuschen zum Einsatz kommt. Mit Hilfe dieses kleinen Geräts lernt das Gehirn nach und nach wieder, wichtige von unwichtigen Geräuschen zu unterscheiden. Auch Hörgeräte können zur Behandlung der Hyperakusis eingesetzt werden, die höchst präzise von einem Hörakustiker an die individuellen Anforderungen des Patienten angepasst werden. Eine Kombination aus innovativer Hörtechnologie, neurootologischer Therapie, Stressbewältigungs- und Entspannungsmethoden kann insgesamt die Symptome verbessern, sodass auch Menschen mit Hyperakusis ihr Leben unbeschwert genießen können.

Hyperakusis
Schon normale Alltagsgeräusche können für Menschen mit Hyperakusis unangenehm sein.

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