Aktuelles: Ab wann ist Lärm schädlich für das Gehör? | Ihr-Hörgerät.de

Aua, das ist aber laut!

Ab wann ist Lärm schädlich für das Gehör?

Martinshorn, Böller, Presslufthammer: Viele laute Geräusche tun den Ohren im wahrsten Sinne weh. Sind wir ihnen langfristig ausgesetzt, können Hörschäden die Folge sein. Wann Ohrschutz sinnvoll oder gar notwendig ist, lesen Sie hier.

Schon wer an einer Straße in der Stadt entlang geht, ist vielen Lärmquellen ausgesetzt. Autos und Lastwägen fahren nur mit wenigen Metern Abstand vorbei, ein Krankenwagen mit eingeschaltetem Martinshorn biegt um die Ecke, eine sich laut unterhaltende Schulklasse kreuzt den Weg. Und an einer Baustelle läuft ein Presslufthammer.

Nur störend oder auch gefährlich?

Viele dieser Geräusche empfinden wir als störend. Welche, das hängt von der Art des Lärms ab, der Empfindlichkeit des Gehörs, aber auch von unserer gesundheitlichen Verfassung und unserer „Tagesform“.  Werden die Geräusche zu laut und wirken dauerhaft auf unsere Ohren ein, können sie das Gehör langfristig schädigen. Dann sinkt vor allem die Empfindlichkeit des Innenohrs und der hier angesiedelten Haarzellen. Mögliche Folgen sind Hörsturz, Tinnitus oder Schwerhörigkeit.

Ein untrügliches Zeichen für diese Gefahr ist, wenn der Lärm tatsächlich weh tut. Die Schmerzgrenze wird in der Literatur mit 120 bis 140 Dezibel ausgewiesen. Diesen Wert erreicht schon ein lautes Klatschen in die Hände aus einem Meter Entfernung. Ein platzender Luftballon kommt auf 130 dB, ein Silvesterböller sogar auf 170 dB und eine am Ohr abgefeuerte Spielzeugpistole ist auf dem „Lärmometer“ der Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) mit 180 dB mit Abstand am lautesten.

Oberhalb der Schmerzschwelle kann schon ein einzelnes Ereignis zu bleibenden Hörschäden führen. Doch auch dauerhafter Lärm mit geringerer Dezibelzahl kann das Ohr gefährden. Und das schon, wenn die Lautstärkebelastung etwa 40 Stunden pro Woche mehr als 85 dB beträgt. In den Bereich, der bei Dauerbelastung zu Hörschäden führen kann, fallen zum Beispiel die Musik in Discotheken und über .

Wie laut – wie schädlich?
Wie laut – wie schädlich?

Ohren schützen – aber wie? 

Um das Gehör zu schützen und das eigene Hörvermögen möglichst lange zu erhalten, empfiehlt es sich daher, Gebrauch von verschiedenen Gehörschutzlösungen zu machen. Neben den klassischen Ohrstöpseln gibt es diverse weitere Möglichkeiten – individuell für alle denkbaren Situationen. Hier erfahren Sie mehr über Gehörschutzlösungen für Hobby, Beruf und Leidenschaft.  Mit einfachen Tipps können Sie außerdem auch im Alltag auf Ihr Gehör achten und Lärm reduzieren.

Bemerken Sie schon, dass sie schlechter hören oder wollen Sie einfach sichergehen, dass alles in Ordnung ist? Dann machen Sie direkt hier auf der Plattform einen Online-Hörtest. Bei Bedarf finden Sie über unsere Suchen auch einen Hörakustiker oder HNO-Arzt in Ihrer Nähe.

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