Süßer die Glocken …

Süßer die Glocken …

Warum uns Glockenklang so verzaubert

Wenn die Weihnachtsglocken läuten, wird selbst der Teufel mild. So lautet ein Tiroler Sprichwort. Aber weshalb empfinden wir den Klang von Kirchturmglocken als so besinnlich?

Der Kirchplatz ist mit frischem Schnee gepudert, jeder Schritt hinterlässt seine Spuren. Über dem Platz ist noch das Nachhallen der altehrwürdigen Glocken zu vernehmen. Wie immer zur Weihnachtszeit, werden selbst kirchenferne Menschen vom Läuten in die Kirchen gerufen. Trotzdem herrscht ein besinnliches Schweigen, bis die Orgel diese sanft durchbricht.

Glocken sind europäisches Kulturgut

Ihren Weg in die Kirche fanden die Glocken durch iroschottische Wandermönche. Diese verbreiteten die kunstvollen Handglocken bei ihren Gottesdiensten in ganz Europa. Aber schon bevor sie Einzug in die Kirche fanden, waren Glocken ein Instrument zum Schutz vor bösen Geistern und Dämonen. Im 7. bis 9. Jahrhundert entwickelten sich dann die ersten Kirchenglocken, so wie wir sie kennen. Durch Weihungs-Rituale und zahlreiche Legenden kam den Kirchenglocken nach und nach die Bedeutung als Zeichen des Guten und des Friedens zu. Verstärkt wurde dies dadurch, dass im zweiten Weltkrieg viele Kirchenglocken still blieben. Aus dieser Zeit stammt auch die Weisheit „In schlechten Zeiten bleiben die Glocken stumm“.

Es gibt sogar Glocken, die zumindest vom Namen her, berühmter geworden sind, als die Gebäude in denen sie hängen. So kennen beispielsweise den Big Ben mehr Menschen, als den Elizabeth Tower, in dem er hängt. Wieder andere sind von Sagen und Legenden umwoben, wie der Saufang. Diese ist, die älteste gefundene deutsche Glocke und wurde der Legende nach von Schweinen aus einem Sumpf geborgen. Doch bekannter dürfte in Deutschland wohl die Glocke „Dicker Pitter“ sein, die tontiefste freischwingende Glocke der Welt, deren Klang wohl nicht nur jeder Kölner kennt.

Gut Hören in der Weihnachtszeit

Als die Orgel ihr Spiel beendet, beginnt der Pfarrer seine Ansprache. Doch durch den Hall der Kirchenräume ist er für manchen nur schwerlich zu verstehen. Für Hörgeräte-Träger gibt es in vielen Kirchen bereits sogenannte Ringschleifenanlagen, die Audiosignale direkt in die Hörgeräte übertragen. Deshalb am besten schon vor dem besinnlichen Weihnachtsabend zum Hörtest gehen. Für einen ersten Eindruck können Sie Ihr Gehör auch gleich online in Alltagssituationen testen – zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt. Damit man nach dem Gottesdienst im gemütlich und festlich geschmückten Heim dank Hörgeräten auch wieder den Gesprächen seiner Liebsten folgen kann. Dann kann man, wenn es ganz leise ist, auch das sanfte Läuten aus dem Wohnzimmer hören und das herzerwärmende Lachen der Kinder, die dem Glocken-Ruf zur Bescherung folgen.

Wie Ringschleifenanlagen funktionieren erfahren Sie hier. Informationen über die Hörgeräte-Technologie, die dafür nötig ist, finden Sie in unserem Beitrag zur T-Spule.

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