Aktuelles: Pollen schlagen auch auf die Ohren | Ihr-Hörgerät.de
Pollen schlagen auch auf die Ohren

Pollen schlagen auch auf die Ohren

Temporärer Hörverlust im Frühling oder Sommer?

Frühlingszeit ist Pollenzeit. Für Allergiker kann die Natur ab März eine echte Qual sein. Juckende Augen, eine triefende Nase – und die Ohren? Allergien können sogar einen Hörverlust verursachen.

Mit dem Frühling beginnt auch die Pollenzeit. Gerade waren es noch Haselnuss, Weide und Birkenpollen, jetzt haben die Gräser-Pollen ihre Hochzeit und sorgen bei Allergikern für rote und juckende Augen, eine triefende Nase und Abgeschlagenheit. Und bei so manchem Leidgeplagten haben die Pollen sogar Auswirkungen auf die Atemwege und lösen Asthma aus. So unscheinbar die kleinen Pollen sind – umso größer ist ihre Wirkung für Allergie-empfindliche Personen. Zu allem Überfluss können Allergien auch regelrecht auf die Ohren gehen. Wenn Sie aktuell unter Ohrenjucken, Ohrendruck oder Ohrenschmerzen leiden, muss das nicht zwangsläufig auf eine Mittelohrentzündung zurückzuführen sein. Auch eine allergische Reaktion kann dies auslösen. Sowohl eine Pollen- als auch Hausstaubmilbenallergie oder eine Allergie auf Tierhaare und Schimmelpilze können dafür sorgen, dass unsere Ohren leiden.

Nicht nur Nase und Augen sind betroffen: Temporärer Hörverlust durch Pollenallergie

Wenn Sie unter einer Allergie leiden, reagiert Ihr Immunsystem auf die Allergene, indem es Antikörper produziert. Diese setzen Histamin frei, was wiederum eine allergische Reaktion erzeugt wie Niesen und Jucken, aber auch eine erhöhte Schleimproduktion. Füllt dieses Sekret die Eustachischen Röhren, die zwischen dem Mittelohr und dem Nasenrachen sitzt und unsere Ohren mit unserer Nase verbindet, treten Ohrenbeschwerden auf. Die können sich sowohl als Ohrenschmerzen, Druck auf den Ohren und sogar durch schlechtes Hören bemerkbar machen. Man spricht dann auch von einer Schallschwerhörigkeit, weil das Sekret verhindert, dass Schallwellen in das Mittelohr übertragen werden.

Wir kennen dieses Phänomen – etwa, wenn wir mit dem Auto in den Bergen unterwegs sind oder auf dem Weg in den Urlaub im Flugzeug sitzen. Dann gehen uns „die Ohren zu“, wir hören kurzzeitig nicht mehr wie gewohnt. Blasen wir dann die Wangen auf oder halten uns die Nase zu und schlucken, gehen die Ohren wieder auf. Wie der Ohrendruck im Flugzeug – der wieder verschwindet – verhält es sich auch mit der Schallschwerhörigkeit. Ist die Allergie vorüber, hören wir normalerweise wieder gut.

Hörverlust dauert an: Kompetente Expertenhilfe gefragt

Dauert Ihr Hörverlust jedoch über die Allergiesymptome hinaus an, sollten Sie dringend einen HNO-Arzt aufsuchen. Denn eine Hörminderung kann viele Ursachen haben – von zu hoher Lärmeinwirkung, Knalltrauma oder Hörsturz bis hin zu einer Infektion. Über die HNO-Arztsuche auf unserer Seite finden Sie direkt den richtigen Ansprechpartner bei Ihnen in der Nähe.

Übrigens: Tragen Sie Hörgeräte, können die Allergene auch dafür sorgen, dass die Mikrofonanschlüsse verstopfen und die Funktionsweise beinträchtigen. Hier erfahren Sie, wie Ihr Hörgerät stets eine saubere Sache bleibt – mit einfachen Tipps zur richtigen Pflege.

Schwerhörigkeit
Schwerhörigkeit kann andere Krankheiten positiv beeinflussen.
HNO-Arztsuche
Ein HNO-Arzt empfiehlt Ihnen die geeignete Therapieform.
Hörtest
Ein Hörtest ist die ideale Vorsorge und schafft Sicherheit.
 

Diese Seite teilen:
Hörtest

Hörgeräte Beratung

Akustiker Suche

Videos
Neue Videoreihe   Tipps & Tricks bei Hörminderung: Folge 1