Jetzt kommt der Frühling – auch in die Ohren

Jetzt kommt der Frühling – auch in die Ohren

Kommen Sie in Schwung und lassen Sie Ihr Gehör testen!

Der Frühling weckt jedes Jahr ganz neue Lebensgeister in uns und bringt die Natur zum Klingen. Ist Ihr Gehör fit für den Frühling?  

Auf einen Blick

  • Der Frühling hat auch klanglich einiges zu bieten. 
  • Eine Hörminderung ist ein schleichender Prozess, der nicht immer gleich erkannt wird. 
  • Viele Frühlingsklänge bleiben Menschen mit Hörproblemen versagt. Das lässt sich ändern! 
  • Nutzen Sie den Schwung des Frühlings für einen Gehörtest! 

Vogelgezwitscher, summende Bienen, das Rauschen des Windes oder raschelnde Gräser – die Töne des Frühlings sind eine wahre Wohltat für unser Gehör und bringen uns nach dem „Winterschlaf“ wieder so richtig in Schwung. Die wärmenden Temperaturen und die längeren Tage locken uns vor die Tür. Lange Spaziergänge in der Natur, Radtouren mit der Familie, das erste Angrillen und gesellige Treffen mit Freunden im Straßencafé – all das, was wir in der dunklen und kalten Jahreszeit nicht gemacht haben, weckt wieder ganz neue Lebensgeister in uns. Aber nur, wenn unsere Ohren auch in Takt sind, können wir den Frühling richtig hören und in vollen Zügen genießen. 

 

Wieso ist der Frühling eine so große Herausforderung für unser Gehör?

Mit anderen Menschen zu kommunizieren, geselligen Unterhaltungen zu folgen und an Gesprächen aktiv teilzunehmen, ist für unser Gehör eine große Herausforderung. Insbesondere dann, wenn wir in der Natur oder in Gesellschaft sind – also in einer ungewohnten Umgebung oder in Situationen mit ganz verschiedenen Geräuschkulissen – ist es nicht immer einfach, alles mitzubekommen. Das gilt auch für Menschen mit einem guten Gehör. Für Menschen mit einer Hörminderung ist es in geräuschvollen Umgebungen noch viel schwieriger, alles richtig zu hören, zu verstehen und sich zu orientieren.  

 Wissenswerte Fakten über den Frühling 

  1. Meteorologisch gelten die Monate März, April und Mai als Frühling. Aus astronomischer Sicht wird der Frühlingsanfang durch die Tag-Nacht-Gleiche festgelegt. Damit fällt der astronomische Frühlingsbeginn in 2020 auf den 20. März. 
  2. Der Frühling dauert genau 21 Wochen, 92 Tage, 2.208 Stunden, 132.480 Minuten oder 7.948.800 Sekunden. 
  3. Im Frühling 2019 betrug die Durchschnittstemperatur in Deutschland 9 Grad Celsius. Am wärmsten war es durchschnittlich in Berlin, mit 10,6 Grad Celsius.
  4. Im Frühling 2019 regnete es hierzulande 185 Liter pro Quadratmeter. 
  5. Die Sonne schien im Frühling 2019 durchschnittlich 515 Stunden. Brandenburg war im letzten Jahr mit 565 Stunden das sonnenreichste Bundesland, in Nordrhein-Westfalen gab es mit 470 Sonnenstunden die wenigsten im Ländervergleich. 
  6. Frühlingsgefühle sind keine Einbildung, es gibt sie wirklich. Denn mit den wärmeren Temperaturen werden wir aktiver und glücklicher. 
  7. Es kann durchaus sein, dass es auch im Frühling schneit, denn gerade der April macht wettertechnisch oftmals was er will.  

Hörverlust meist schleichender Prozess

Oftmals entwickelt sich eine Hörminderung schleichend, so dass die meisten Menschen ihr schlechteres Gehör zunächst einmal überhaupt nicht bemerken. Nicht selten machen sie für ihre Verständnisschwierigkeiten die äußeren Umstände oder eine undeutliche oder zu leise Aussprache ihres Gegenübers verantwortlich – aber nicht das eigene, möglicherweise schlechter werdende Gehör. Die sonstigen Folgen einer Hörminderung wie Stress, Konzentrationsprobleme und eine schnellere Ermüdung aufgrund der hohen Höranstrengung führen sie auf andere Ursachen zurück, wie beispielsweise eine hohe Arbeitsauslastung.  

Erste Anzeichen für ein schlechtes Gehör

  • Radio und Fernseher werden zunehmend lauter gedreht 
  • In unruhigen Umgebungen fällt es zunehmend schwerer, einem Gespräch zu folgen 
  • Häufige Nachfragen bei Gesprächen, Gesagtes führt oftmals zu Missverständnissen 
  • Tiefe Hintergrundgeräusche wie Straßen-, Bau- oder Flugzeuglärm scheinen sehr laut zu sein 
  • Hohe Stimmen von Frauen oder Kindern können nur schwierig wahrgenommen werden 
  • Telefonate werden gemieden 
  • Rückzug aus Gesprächssituationen und dem gesellschaftlichen Leben 
  • Die Ohren pfeifen oder rauschen nachdem sie länger lauten Geräuschen ausgesetzt waren 

Das Gehör wird in den meisten Fällen nicht plötzlich schlecht, es handelt sich vielmehr um einen schleichenden Prozess. Daher gewöhnen sich viele Menschen bis zu einem gewissen Grad an ihr schlechteres Gehör. Sie beachten die ersten Missverständnisse, die damit einhergehen, in der Regel überhaupt nicht. Nicht selten entwickeln sie sogar einen regelrechten Verdrängungsmechanismus und ändern – mehr oder weniger bewusst – ihr Verhalten gegenüber ihren Freunden oder der Familie. So gehen sie möglichen Schwierigkeiten aufgrund ihres schlechten Gehörs einfach aus dem Weg.  

Welche Folgen hat ein schlechtes Gehör?

Eine unbehandelte Schwerhörigkeit kann weitreichende Folgen haben. Neben Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen und Stress gehören dazu auch psychische Folgeerscheinungen. So haben Studien bewiesen, dass das Risiko einer Depression größer wird, je stärker der Hörverlust ist. Insbesondere bei älteren Menschen steigt aufgrund eines schlechten Gehörs die Gefahr, dass die Leistung des Gedächtnisses nachlässt und sich das Demenz-Risiko erhöht. Aber auch bei Menschen im mittleren Alter gehört ein schlechtes Gehör zu den größten Risikofaktoren für eine Demenz-Erkrankung. Auch eine schnelle Reizbarkeit und damit einhergehende Konflikte stehen oftmals auf der Tagesordnung, weil schnell Missverständnisse entstehen und die Betroffenen mit großem Unverständnis darauf reagieren. Außerdem stürzen Menschen mit einem unbehandelten Hörverlust dreimal so oft und riskieren damit Verletzungen. Insgesamt beeinträchtigt ein schlechtes Gehör die Lebensqualität also ungemein. 

 

Was kann ich gegen einen Hörverlust machen?

Um etwas gegen ein schlechtes Gehör zu machen, muss die Hörminderung erst einmal erkannt werden und auch deren Ursache festgestellt werden. Es gibt vier verschiedene Arten von Schwerhörigkeit: Schallempfindungsschwerhörigkeit, Altersschwerhörigkeit, Schallwahrnehmungsschwerhörigkeit und Schallleitungsschwerhörigkeit. Unabhängig davon, um welche Art der Schwerhörigkeit es sich handelt, sie sollte auf alle Fälle von einem HNO-Arzt oder Hörakustiker untersucht werden. Daher empfehlen wir Ihnen, regelmäßig einen Hörtest zu machen – beim Hörakustiker oder bei einem HNO-Arzt. Und insbesondere dann, wenn Sie bereits die ersten Symptome eines schlechten Gehörs bei sich feststellen, sollten Sie nicht zögern, und Ihr Gehör testen lassen. Denn je früher eine Einschränkung des Gehörs erkannt wird, umso effektiver lässt sich die Hörminderung behandeln. 

 

Grund dafür sind die Hörfilter im Ohr. Bei einem schlechten Gehör ist die Funktion dieser Hörfilter eingeschränkt und deshalb funktionieren sie nicht mehr richtig. Je länger dieser Zustand anhält, umso mehr „verkümmern“ die Hörfilter und umso länger dauert es auch, bis sie wieder aktiviert werden können. 

 

Testen Sie Ihr Gehör

Nutzen Sie also den neuen Schwung des Frühlings und testen Sie Ihr Gehör. Machen Sie einen Hörtest. Stellen Sie Ihr Gehör doch einfach direkt einmal auf die Probe und machen Sie unseren Online-Hörtest, er dauert nur wenige Minuten. Finden Sie heraus, ob sich Ihr Gehör durch Hörgeräte verbessern lässt. 

Die Frühlingszeit bringt nicht nur neue Klänge mit sich, sondern auch eine Menge Pollen. Daher kann die Natur für Allergiker ab März eine echte Qual sein. Juckende Augen, eine triefende Nase – und die Ohren? Allergien können sogar einen Hörverlust verursachen. Mehr dazu lesen Sie hier.  

 

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