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Ohren vor dem Herbstwind schützen

So lässt sich eine Mittelohrentzündung vermeiden

Ob kalter Herbstwind, ein scheinbar harmloser Schnupfen, häufiges Schwimmen und Tauchen oder das Ohrreinigen per Wattestäbchen: Eine Mittelohrentzündung kann viele Ursachen haben. Dabei lässt sie sich mit einfachen Tipps vermeiden.

Die Sommerferien sind zu Ende, die Temperaturen sinken langsam und die ersten Blätter fallen: Der Herbst ist da. Die berüchtigten Herbststürme wehen einem nicht nur um die Nase, sondern auch um die Ohren. Diese können auf starken Wind sogar mit Schmerzen reagieren. Sie lassen zwar nach dem Spaziergang im warmen Zimmer meist von selbst wieder nach, doch im unangenehmsten Fall halten sie länger an und entwickeln sich zu einer handfesten Mittelohrentzündung.

Tipps zur Vorbeugung

Daher sollte man schon vor dem Hinausgehen an sein Gehör denken. Das bedeutet: Mütze, Stirnband, Kapuze oder Ohrenschützer anziehen oder zumindest mitnehmen. Zur Not kann auch ein Schal oder ein aufklappbarer Kragen helfen, der sich über die Ohren ziehen lässt. Treten schon erste Schmerzen auf, sollte man möglichst schnell seinen Spaziergang abbrechen und nach Hause fahren.

Gerade im Herbst sollten wir unsere Ohren vor Wind und Feuchtigkeit schützen
Gerade im Herbst sollten wir unsere Ohren vor Wind und Feuchtigkeit schützen

Symptome und Behandlung

Da bei Kindern der Verbindungsgang zwischen Mittelohr und Rachen noch sehr kurz ist, sind sie besonders anfällig für Mittelohrentzündungen. Hier gelangen Viren ins Mittelohr und entzünden die Schleimhaut. Dies kann auch durch Schnupfen verursacht werden. Symptome sind Ohrenschmerzen, schlechteres Hören, Schwäche, Schwindel, Fieber, Kopfschmerzen und ein Druckgefühl im Ohr. Im äußersten Fall kann auch Eiter aus dem Ohr fließen.

Klagen Kinder über Ohrenschmerzen, sollten die Eltern mit ihnen sofort zum HNO-Arzt gehen. Zur Behandlung dienen meist Schmerzmittel und Antibiotika. Im Extremfall schneidet der Arzt das Trommelfell etwas ein, damit der Eiter ausfließen kann und der Schmerz nachlässt. Der Schnitt wächst aber von ganz allein wieder zu. Die Eltern können mit einigen Hausmitteln unterstützen. Dazu gehören schmerzstillende Zäpfchen, Zwiebelsäckchen und Rotlicht aufs Ohr sowie Wadenwickel bei Fieber. Außerdem sollten die Kinder viel trinken.

Auch „Wasserratten“ sind gefährdet

Doch nicht nur Herbststürme, auch kalter Wind beim Fahrradfahren, Bergwandern oder Skifahren kann eine Mittelohrentzündung auslösen. Wer häufig schwimmt oder taucht, ist ebenfalls gefährdet. Aber auch kleine Verletzungen im Gehörgang, etwa durch das „Reinigen“ der Ohren mit Wattestäbchen, ebnen den Weg für eine Entzündung.

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