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Mit Hörgeräten die Tinnitus-Therapie verbessern

Dreimal höherer Erfolg bei der Behandlung mit Musik

Trotz absoluter Stille ein Klingeln im Ohr – der Tinnitus ereilt fast jeden einmal. Halten die Ohrgeräusche länger an, kann eine Neuro-Musiktherapie helfen. Doch wer Hörgeräte benötigt, sollte diese dann auch tragen, um den Erfolg der Behandlung zu erhöhen. Das zeigt eine aktuelle Studie. Daher sollte man rechtzeitig seine Ohren untersuchen lassen.

Laut Studien haben bis zu 10 Millionen Menschen in Deutschland mindestens einmal im Jahr einen Tinnitus. Die Ursachen können dabei ganz unterschiedlich sein: Lärm, Infekte oder Entzündungen, ein Knalltrauma oder Hörsturz. Aber auch eine genetische Vorbelastung sowie psychische Faktoren wie Stress oder emotionale Probleme können einen Tinnitus auslösen. Verschwinden die unliebsamen Ohrgeräusche nicht von selbst wieder, ist eine umfassende Behandlung notwendig.

Neuro-Musiktherapie gegen Tinnitus – mit Hörgerät

Eine Möglichkeit bildet die Heidelberger Neuro-Musiktherapie, die seit mehr als zehn Jahren vom Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung angeboten wird. Die Übungen richten sich dabei an der Tonhöhe des jeweiligen Tinnitusgeräusches aus. Eine Voraussetzung für den Behandlungserfolg ist jedoch, dass die angespielten Töne vom Ohr des Patienten auch richtig gehört und verarbeitet werden.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass etwa zwei Drittel der Patienten eine Hörminderung aufweisen, die ein Hörgerät erfordert. Doch nur ein Viertel aller Teilnehmer trägt geeignete Hörgeräte. Dabei ist gerade dies entscheidend für den Therapieerfolg.

Tinnitus-Therapie mit Hörgeräten verbessern.
Tinnitus-Therapie mit Hörgeräten verbessern.

Sowohl in der Gruppe der Normalhörenden als auch der Schwerhörenden mit Hörgeräten verringerte sich beim Großteil der Betroffenen nach Behandlung der Tinnitus deutlich – bei den Schwerhörenden ohne Hörgeräte sind es weitaus weniger. Konkret bedeutet das: Wer an Tinnitus leidet und schwer hört, kann seinen Behandlungserfolg bei der Musiktherapie mit Hörgeräten verdreifachen.

Entsprechend sollten die Ohren regelmäßig untersucht werden, um rechtzeitig eine Hörminderung zu erkennen. Wer Hörgeräte benötigt, sollte diese auch ständig tragen. Nur so können sich Betroffene auch vor Folgekrankheiten schützen und die Behandlungserfolge beim HNO Arzt erhöhen.

Hören Sie ein einmaliges Pfeifen oder Sausen in den Ohren, ist das meist noch kein Grund zur Sorge. Halten die Ohrgeräusche jedoch über mehrere Tage an, ist der Besuch beim HNO Arzt notwendig. Dieser kann auch feststellen, ob bei Ihnen eine Einschränkung des Hörvermögens über den Tinnitus hinaus vorliegt. Suchen Sie einen Experten in Ihrer Nähe, nutzen Sie unsere HNO-Arztsuche – für den Ansprechpartner direkt bei Ihnen um die Ecke.

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