Mein neues Gadget zum Telefonieren, Konferieren, Chatten und Hören

Mein neues Gadget zum Telefonieren, Konferieren, Chatten und Hören

Hörgeräte kostenlos ausprobieren und ein neues, smartes Tool erhalten

Schlecht Hören, das tun doch nur Alte. Dachte Hans Frenken auch, bis er sich zu Hause immer öfter verhörte, häufig nachfragen musste und in Webkonferenzen Kopfschmerzen bekam. Doch dann kam er ganz einfach zu digitalen Hörgeräten.

Auf einen Blick

  • Hörgeräte kostenlos ausprobieren, fragen Sie beim Hörakustiker
  • Digitale Hörgeräte – coole Gadgets mit vielen Funktionen und Must-Haves
  • Hörakustiker können mehr als Sie denken

„Kostenloser Hörtest“ und „Hörgeräte kostenfrei ausprobieren“, so steht es im Schaufenster eines schicken, neuen Ladens in München. Hans sah ihn auf seinem Heimweg. „Da sollte ich wirklich mal hingehen“, dachte der IT-Ingenieur. Zu Hause googelte er das Geschäft des Hörakustikers Wagner und vereinbart einen Termin.

Der Hörtest beim Fachmann

„Bei der erste Gehörüberprüfung in meinem Laden macht man einen etwa 20-minütigen Ton- und Sprachtest“, erklärt Benno Wagner. Dieser Test ist kostenlos und unverbindlich. Interessenten sollten aber einen Termin vereinbaren und etwas Zeit mitbringen.

„Bei mir sitzen die Patienten dann an einem Rechner und hören sich den Test in Ruhe an. Sie geben selbst ein Signal, wenn sie Töne nicht hören, die eigentlich zum menschlichen Hörbereich gehören, also zu den Frequenzen, die wir wahrnehmen. Natürlich bin ich meinen Kunden dabei behilflich, diesen Test zu machen.“ Hörschädigungen des Mittel- und Innenohrs, altersbedingte Hörverluste wie etwa von höheren Tönen oder Schäden nach einem Knalltrauma oder Hörsturz werden so als Hörverluste gemessen.

Warum jemand beispielsweise Mittel- oder Tieftonschwächen hat, muss dann ein Arzt feststellen. Denn die Diagnostik liegt in seiner Hand. Allerdings, wer möchte, kann Hörgerät beim Akustiker Wagner direkt kostenlos ausprobieren.

Hörgeräte kostenlos testen – und zwar wochenlang

„Für mich ist entscheidend, was meine Kunden wollen“, sagt der Hörakustiker. „Manche haben Apple Smartphones, mit denen sie ihre digitalen Hörgeräte verknüpfen möchten, andere wie Hans stehen auf Android.“ Das Alter seiner Patienten spielt dabei keine Rolle. „Ein iPhone-Nutzer kann weit über 80 Jahre alt sein. Es geht vielmehr darum, dass der Mensch gut hören und am sozialen Miteinander teilnehmen will. Genau dafür kann ich sorgen.“

kostenloser hörtest

Für Hans, der neben seiner zunehmenden Schwerhörigkeit auch schon jahrelang unter Tinnitus leidet, hat der Hörexperte schnell ein konnektives, Bluetooth-fähiges Testhörgerät zur Hand. Dies passt er ihm schon beim ersten Termin an und schickt ihn mit den neuen digitalen Hörgeräten wieder nach Hause.

„Meine Kunden sollen ganz in Ruhe, gerne wochenlang, in ihrem Beruf und Alltag Leihhörgeräte kostenlos ausprobieren. Ich kann dabei im Hintergrund nachregeln, wenn sich die Patienten nach der ersten Woche an die Geräte gewöhnt haben. Nach telefonischer oder persönlicher Absprache schalte ich auch bestimmte Features aus oder ein. Per Fernanpassung, ohne das man zu mir in den Laden kommen muss oder vor Ort in meinem Geschäft messe ich die Hörerlebnisse meiner Kunden und überprüfe, wie sie sich an die Systeme gewöhnen“, erläutert der Hörakustiker.

Welches Hörgerät brauche ich?

Hörgeräte-Übersicht
©Phonak

„Als Experte habe ich Hörsysteme vorrätig, von denen ich besonders überzeugt bin“, sagt Benno Wagner. Meine Kunden haben Auswahl, egal welche Hörschädigung sie mitbringen.“ Mit der Perzentilanalyse bestimmt der Hörakustiker über eine kleine Messsonde zunächst die Eigenresonanz des Gehörgangs, die sehr unterschiedlich sein kann. Denn es gibt kleine, mittlere, große und enge Hörkanäle.

„Dazu habe ich mir einen Test aus sechs verschiedenen Sprachen zusammengestellt. Ich kann über einen Schlauch, der in den Gehörgang bis zum Trommelfell führt, genau messen, welche Schalldruckpegel auf das Ohr einwirken.“

Mit dieser exakten Messung stellt Wagner bei Hans fest: Ab einer Frequenz von 4.000 Hertz, also bei hohen Tönen, wird das Hörvermögen des 57-Jährigen deutlich schlechter. Deshalb verwechselt er häufig Buchstaben wie F, S und SCH sowie Z. Für Hans ist dieses Nichtmehrhören tückisch. Denn Menschen können ohne Probleme ein A oder E lauter aussprechen, aber kaum Zischlaute wie S, SCH oder T und Z. So versteht Hans schnell „Puppe“ statt „Suppe“ oder aus einer „Spanne“ wird eine „Panne“.

Was ist eigentlich eine Perzentilanalyse als Hörtest?

Dies ist ein Hörtest für die optimale Anpassung moderner, digitaler Hörgeräte. Dabei wird direkt im Gehörgang (In-Situ-Messung) gemessen. Die aktive Mitwirkung des Schwerhörigen ist nicht erforderlich. Ein Hörakustiker misst so exakt, was sein Patient noch hört und wie er Sprache wahrnimmt. Anschließend kann er die Einstellungen der digitalen Hörgeräte optimieren. Dies ist sogar remote, also als Fernwartung, oder bei der Nachanpassung bereits gekaufter Hörgeräte möglich.

Anschließend wiederholt der Hörakustiker diesen Test mit den Leihhörgeräten, also unter völlig neuen Bedingungen im Gehörgang und kommt so zu einer passenden Wahl der zukünftigen Hörhilfen.

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Mein Hörgerät – ein cooles Gadget

Zu Hause fällt Hans Frau und auch seiner Tochter erstmal nichts auf. Die digitalen Hörgeräte sind so klein, dass man sie einfach übersieht. Doch irgendwie wirkt Hans zufriedener. „Ich höre tatsächlich besser und klarer“, sagt er beim Abendbrot. „Aber wenn ihr zu viel quatscht, kann ich euch jetzt einfach abschalten“, meint er lachend. Was er wirklich alles mit seinen Hörgeräten kann, demonstriert er gleich stolz.

Schon beim Hörakustiker hat er über eine App sein Android-Handy per Bluetooth mit dem digitalen Hörgerät verbunden. Klingelt jetzt das Telefon, dann nutzt er die Hörgeräte einfach als Empfänger und Mikrofon. Das Smartphone muss er dabei nicht einmal mehr berühren. Magie? Nein, die Anrufe empfängt er über seine ebenfalls mit angebundene Garmin-Smartwatch. Schon witzig, denn seine Familie und die Arbeitskollegen hören nicht einmal mehr ein Telefonklingeln.

Webkonferenzing ohne Kopfhörer mit digitalen Hörgeräten

Nicht nur wegen der vielen Home-Office-Tage, als IT-Architekt hängt Hans auch im Büro ständig in Calls mit seinem Team, dem Management und ausländischen Kollegen. Bei all den Präsentationen, Sprachen und Stimmlagen hat ihm früher oft der Kopf gebrummt. Das lag an seiner Schwerhörigkeit und auch an den Kopfhörern, die unter seiner Brille schon mal drückten. Damit ist nun Schluss. Er hört seine Kollegen viel deutlicher und ist dabei ganz frei.

Denn seine Test-Hörgeräte hat er einfach einmalig per App für Webkonferenzing verbunden. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, welche Software für die Telkos genutzt wird. „Auch Youtube-Videos und Messenger-Sprachnachrichten höre ich jetzt direkt mit meinen Hörgeräten, beispielsweise in der U-Bahn mit freien Händen und ohne störende Nebengeräusche“, erklärt Hans.

Meine neuen Hörgeräte – eine leichte Entscheidung

Nach den ersten positiven Erfahrungen steht für Hans fest: Ich besorge mir jetzt digitale Hörgeräte. Dazu geht er zum HNO-Arzt, der ihm seine Schwerhörigkeit attestiert. Seine Krankenkasse bewilligt somit die sogenannten Festbeträge für seine Hörgeräte. Gemeinsam mit dem Hörakustiker Benno Wagner sucht Hans in wenigen Beratungsterminen seine Traumhörgeräte aus.

„Einige Features habe ich ausprobiert, aber als nicht erforderlich verworfen. Die Konnektivität über Bluetooth mit meinem Handy war für mich dagegen entscheidend. Dafür habe ich auch gerne selbst etwas dazu gezahlt.“ Schließlich hat Hans noch die Farbe ausgewählt – und sich für grau entschieden. Eine gute Wahl, denn bisher hat kaum jemand seine Hörgeräte wahrgenommen.

Erfahren Sie noch mehr über einen Hörtest im Video oder den Beruf des Hörakustikers.

 

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